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WEIMAR UND RUSSLAND

Ausstellung mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Weimar – Weimarer Land

Die Ausstellung dokumentiert mit ausgewählten Exponaten aus zwei Jahrhunderten das intensive, spannungsreiche und schicksalhafte Verhältnis mit seinen Höhen und Tiefen.

Mit der Ankunft der Großfürstin Maria Pawlowna 1804 begann für Weimar sein „russisches Jahrhundert“, welches erst mit dem Tode des Großherzoges Carl Alexander 1901, mit der Aufgabe der orthodoxen Kirche im Haus der Frau von Stein nach 1907 oder spätestens mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 endete.

Die Verwandtschaft der Großfürstin mit dem Zarenhaus verhinderte bereits 1806 die Zerstörung Weimars durch Napoleon. 1813 verdankt Weimar seine erneute Rettung vor napoleonischen Soldaten hauptsächlich russischen Kosaken.

Starke Verbindungslinien zwischen Weimar und Russland dokumentieren auch Ausstellungsinhalte rund um das Bauhaus, das ehemalige KZ Buchenwald und die DDR-Zeit mit den prägenden russischen Garnisonen in und um Weimar.
  
Die geschichtsträchtige Kulturstadt an der Ilm bietet sich auch zukünftig gerade im Hinblick auf seine deutsch-russische Vergangenheit als Ort des Austauschs und der humanistischen Völkerverständigung in einem zusammenwachsenden Europa an. 

Kurator: Dr. Alf Rößner, Stadtmuseum Weimar
Fotos: Thomas Müller
Mit Unterstützung von: